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Dr. Jenssen untersucht Charlotte
Zum Glück müssen sie nicht lange warten und werden schon bald zu Dr. Jenssen gerufen. Das Behandlungszimmer sieht sehr spannend aus. Es ist voller Apparate und es stehen viele Bücher im Regal. Charlotte würde sich gern das Büro mal genauer anschauen, aber Dr. Jenssen fängt bereits an zu erzählen.
Er nimmt ein buntes Modell von seinem Schreibtisch und erklärt ihr, dass so ihr Herz aussieht. „Dein Herz ist wie eine Pumpe in deinem Körper“, sagt er. „Die Pumpe sorgt dafür, dass Blut durch deinen Körper fließt und du dich bewegen kannst. Wenn du beim Versteckspielen schneller läufst, muss dein Herz auch schneller arbeiten. Funktioniert das nicht richtig, fühlst du dich müde und schlapp. Das versteht Charlotte, und sie weiß genau, wie das ist.




Danach bekommt Charlotte eine kleine Manschette, die aussieht wie ein Schwimmreifen, um den Arm und später um das Bein gelegt. Dr. Jenssen erklärt ihr: „Das ist ein Blutdruck-Messgerät. Damit kann ich messen, wie kräftig dein Herz ist“, sagt Dr. Jenssen. Er pustet die Manschette auf, nimmt sich noch einmal das Stethoskop und hält es an Charlottes Arm. Charlotte hat jetzt eigentlich keine Lust


Das letzte Gerät ist viel größer, als die anderen. Dr. Jenssen verteilt durchsichtiges Gel auf Charlottes Brust. „Das ist aber kalt“, beschwert sie sich. „Ich brauche das Gel, um dein Herz in deinem Körper sehen zu können“, sagt Dr. Jenssen, und zeigt auf den Monitor. „Diese Untersuchung nennt man Ultraschall. Die grauen Flecken, die sich so schnell bewegen, sind Dein Herz.“ Tatsächlich, Charlotte kann ihr eigenes Herz sehen. Sie findet die Ultraschalluntersuchung richtig spannend.

Er sagt Mama, dass Charlottes Herz einen kleiner Helfer braucht: einen Herzschrittmacher. Das ist ein kleines Gerät, dass dem Herzen hilft, wieder schneller zu schlagen.

Um den Herzschrittmacher zu bekommen, muss Charlotte für eine kurze Zeit ins Krankenhaus. Davor hat Charlotte ein wenig Angst. Dr. Jenssen erklärt ihr, dass er auch da sein wird, und Mama und Pommy natürlich auch mitkommen. Das beruhigt Charlotte. Auf dem Weg nach Hause fragt Mama, ob die Untersuchung wehgetan hat. Charlotte sagt, dass es nicht so schlimm war. Nur Pommy hätte sich etwas gefürchtet. „Hast du gesehen, dass ich mein Herz sehen und hören konnte?“, fragt Charlotte Pommy. „Es hat die ganze Zeit „bumm bumm“ gemacht. Die lustigen Linien auf dem Monitor hätte ich aber besser malen können.